Haare kämmen am Morgen ohne Tränen

Landschaftsillustration

Für viele Familien ist das Haarekämmen am Morgen der schwierigste Moment vor dem Losgehen. Es ziept, das Kind ist müde, und die Zeit drängt. Mit ein wenig Vorbereitung und Geduld kann daraus ein ruhiger Moment werden, der sogar Spaß macht.

Kleine Kniffe für den Morgen

Vieles lässt sich schon am Vorabend erledigen. Wenn die Haare am Abend gekämmt oder zu einem lockeren Zopf geflochten werden, sind sie am Morgen weniger verknotet. Ein weicher Haargummi und ein Kamm mit weiten Zinken helfen zusätzlich. Legen Sie alles, was Sie brauchen, an einen festen Platz, zum Beispiel in eine kleine Schale im Badezimmer.

Beim Kämmen selbst gilt: von unten nach oben arbeiten. Beginnen Sie an den Spitzen und arbeiten Sie sich langsam zum Ansatz vor, dann ziept es viel weniger. Eine leicht angefeuchtete Bürste oder ein Sprühwasser lässt sich gut nutzen, um Knoten zu lösen. Halten Sie die Haare oberhalb des Knotens fest, damit es an der Kopfhaut nicht zieht.

Lassen Sie das Kind mitentscheiden. Es darf die Frisur wählen, den Haargummi aussuchen oder sich selbst im Spiegel kontrollieren. Wenn das Kind schon größer ist, kann es das Kämmen zum Teil selbst übernehmen, und Sie helfen nur bei den schwierigen Stellen. Ein festes Ritual, zum Beispiel Musik oder ein Lied beim Frisieren, macht den Moment angenehmer und schneller.

Wenn es trotz allem Tränen gibt, atmen Sie durch und machen Sie eine kurze Pause. Einfache Frisuren, die wenig Aufwand brauchen, sind an Tagen mit Zeitdruck völlig in Ordnung. Ein einfacher Zopf oder ein loser Dutt reicht. Wichtig ist, dass der Morgen nicht mit Streit beginnt, sondern mit einem guten Gefühl.

Vielleicht lohnt es sich, an besonders hektischen Tagen zwei feste Frisuren zu haben, die schnell gehen. Das Kind darf eine davon wählen, und die Diskussion ist vorbei, bevor sie beginnt. Ein Lob zum Abschluss, ein kurzer Blick in den Spiegel, und der Tag kann beginnen.