Namen auf Schulsachen schreiben, damit sie heimfinden

Landschaftsillustration

In jeder Schule gibt es eine Kiste oder einen Kleiderhaken voller Dinge, die niemandem zu gehören scheinen. Jacken, Mützen, Trinkflaschen und Turnsäcke bleiben oft liegen, weil sie keinen Namen tragen. Ein gut lesbarer Name macht den Unterschied zwischen verloren und zurück beim richtigen Kind.

Womit und wo man schreibt

Für Kleidung eignen sich Stifte, die auf Stoff halten und sich beim Waschen nicht auflösen, oder Namensbänder zum Einbügeln oder Aufnähen. Schreiben Sie den Namen an eine Stelle, die man schnell findet, etwa auf das Etikett am Kragen oder im Bund. Bei Mützen und Handschuhen genügt oft ein kleines Band, auf dem der Name steht. So sieht man ihn auch in einem grossen Haufen sofort.

Für Etuis, Stifte und Hefte reicht ein wasserfester Stift oder ein kleiner Aufkleber. Auch Trinkflaschen, Znüni-Boxen und Turnschuhe bekommen einen Namen, am besten an der Unterseite oder auf einem Klebeband. Schreiben Sie den Namen gross und deutlich, damit auch andere ihn lesen können. Ein Nachname allein genügt oft nicht, ein Vorname oder ein Kürzel hilft.

Das Kind kann selbst mitmachen. Es darf die Stifte aussuchen, die Namen schreiben und die Sachen nach der Schule wieder mitnehmen. Wenn es merkt, dass seine Sachen mit dem Namen leichter zurückkommen, wird es eher darauf achten. Ein kurzer Blick vor dem Verlassen der Garderobe genügt: Jacke, Mütze, Turnsack, Znüni-Box. Ein kleines Ritual hilft, nichts liegen zu lassen.

Kontrollieren Sie ab und zu, ob die Namen noch lesbar sind. Nach vielen Wäschen verblasst die Schrift, und neue Sachen haben noch gar keinen Namen. Am besten schreibt man den Namen sofort, wenn etwas Neues ins Haus kommt, bevor es zum ersten Mal in die Schule geht. Wer einen Stift für diesen Zweck bereithält, spart sich später viel Sucherei.

Wenn etwas verloren geht, fragen Sie in der Schule nach der Fundkiste und schauen Sie gemeinsam mit dem Kind nach. So lernt es, Verantwortung für seine Sachen zu übernehmen, und die Familie spart sich Ärger und Ersatzkäufe.